Verein und seine Mitglieder in der Presse

Der Bayerwald-Bote

ZEITUNG FÜR DEN LANDKREIS REGEN
ZWIESELER ZEITUNG

Samstag, den 14. April 2007


„Über d'Grenz'" - der Vereinsname ist Programm


Emil Kronschnabl ist Vorsitzender – Nachhaltigen Austausch zwischen den Ländern initiieren


Die Gründungsmitglieder des Kulturvereins „Über d' Grenz'" (v.l.)
Robert Wöller, Klaus Herzog, Magdalena Proft, Johanna Herzog,
 Jürgen Wolf, Hans Proft (Kassier), Ivan Falta (2. Vorsitzender),
Harald von Bredow (Schriftführer)
 und Emil Kronschnabl (1. Vorsitzender). (Foto: privat)
 

Zwiesel (hp). „Tschechisch im Wirtshaus" und „Bayerisch-böhmische Musikantentreffen" - nicht nur der Zuspruch der Bevölkerung zu diesen Aktionen hat die Initiatoren bestärkt, ihre grenzübergreifenden Aktivitäten weiter auszuweiten und mit einer Vereinsgründung eine solide Grundlage zu schaffen.

Vor allem Emil Kronschnabl, der Zwieseler Kurdirektor und begeisterter Musikant, der regelmäßig an den Harmonikatreffen in den „Böhmischen Dörfern", dem bekannten Zwieseler Wirtshaus und auch bei entsprechenden Treffen drüben im Böhmerwald mitwirkt, sowie Ivan Falta von der Agentur CzechPoint und Initiator dieser Aktion, waren die treibende Kraft, dass nun der Kulturverein „Über d' Grenz'" ins Leben gerufen wurde. Dieser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, „einen auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Austausch zwischen Bayern und Böhmen zu initiieren und durchzuführen", so wie es in der Vereinssatzung festgelegt wurde. „Uns liegt die Erneuerung des gemeinsamen Lebensgefühls im bayerisch-böhmischen Raum am Herzen", so Emil Kronschnabl, der bei der Gründungsversammlung zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde. Dieses Vereinsziel will man durch gemeinschaftlich kulturell ausgerichtete Projekte fördern. Dazu zählen beispielsweise Konzerte, Musikevents und Ausstellungen, aber auch die Wiederbelebung von traditionellen Bräuchen ist dem Verein ein großes Anliegen. Wichtig ist den Vereinsmitgliedern eine möglichst hohe Einbeziehung der Bevölkerung und ganz speziell auch der Jugend.
„Die gesamte Region beiderseits der Grenze soll durch unsere Aktivitäten in ihrer Attraktivität gefördert werden" so Kronschnabl.
Von ganz besonderer Wichtig­
keit ist es für Emil Kronschnabl, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl nicht von politischer Seite angeordnet werden soll, sondern von unten her aus der Bevölkerung wachsen muss. So ist auch jeder mit seinen Ideen bei dem neuen Verein herzlich willkommen. „Aber, wer Ideen hat, muss auch selbst mit anpacken. Dabei wird ihn aber der Verein nach Kräften unterstützen."
Noch hat der Verein nur eine kleine Anzahl von Mitgliedern, aber er ist bereits arbeitsfähig und voller Ideen. Ivan Falta unterstützt Emil Kronschnabl als 2. Vorsitzender, Harald von Bredow wurde zum Schriftführer gewählt und Hans Proft hat die Aufgabe des Kassiers übernommen. Ganz wichtig ist es für den Verein, dass er mit seinen Initiativen keine kommerziellen Gewinnabsichten verfolgt, sondern auf gemeinnütziger Basis aktiv ist.

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